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Microsoft bietet rund 60.000 Beschäftigten freiwillige Abfindungen an
Was die betroffenen Beschäftigten oder ihre Interessenvertretungen zu dem Angebot sagen, kommt in keiner der Quellen vor. Ebenso fehlt die Höhe der Abfindungen, die nur als vergleichbar mit dem Standard des Konzerns beschrieben wird.
Freiwillige Abfindungsprogramme erlauben es Konzernen, Personal zu reduzieren, ohne Massenentlassungen anzukündigen, die in vielen Ländern Meldepflichten und Sozialpläne auslösen. Microsoft hatte erst im Frühjahr erstmals in seiner Geschichte ein solches Programm aufgelegt, damals allerdings nur für Beschäftigte im Rentenalter.
Ausgerechnet die Copilot-Sparte, das Aushängeschild der KI-Strategie, steht laut Bloomberg auf der Liste der Bereiche mit Abfindungsangebot. Ausgenommen bleiben dagegen die Rechenzentren, in die das Geld fließt. Ob die Liste mehr darüber verrät, wo der Konzern künftig Menschen braucht, als jede Strategiepräsentation?