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Studentenbewegung gewinnt Parlamentswahl in Serbien, Včučić räumt Niederlage ein
Was fehlt
Welche konkreten Pläne die Studentenliste über den Kampf gegen Korruption hinaus verfolgt, bleibt in den Quellen offen. Auch wie sich Russland und die EU zu dem Machtwechsel stellen, ist bislang kaum dokumentiert.
Redaktionelle Einordnung
Serbien ist offizieller EU-Beitrittskandidat, pflegt zugleich aber enge Beziehungen zu Russland und China. Ein Machtwechsel in Belgrad berührt damit unmittelbar die Frage, wie sich der Westbalkan zwischen der EU und Moskau ausrichtet.
Um die Ecke gedacht
Vučić deutete seine Niederlage als von außen gesteuert und sprach von einer Revolution, die einige europäische Länder unterstützt hätten. Belege dafür nannte er nicht. Es ist ein Erklärungsmuster, das abgewählte Amtsinhaber in der Region schon häufiger bemüht haben.