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Trump macht Iran für Angriff auf saudische Pipeline verantwortlich, Teheran stellt Hormuz-Öffnung in Aussicht
Eine unabhängige Bestätigung dafür, wer den Angriff befahl, fehlt; die Zuschreibung an den Iran stammt bislang von Trump und aus israelischen Berichten, während Teheran sich nicht dazu geäußert hat.
Die Ost-West-Pipeline durchquert Saudi-Arabien auf rund 1.200 Kilometern und dient als Umgehung der Straße von Hormuz, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls verschifft wird. Fallen beide Routen zugleich aus, trifft das den globalen Ölmarkt unmittelbar.
Der Angriff kam aus dem Irak, ausgerechnet kurz vor Ablauf der Bagdader Frist zum 30. September, bis zu der sich die vom Iran unterstützten Milizen entwaffnen sollen. Ob der Zeitpunkt Zufall ist, lässt sich schwer sagen - er erhöht den Druck auf eine Regierung, die diese Gruppen ohnehin kaum kontrolliert.