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Supertanker "El Gaia" explodiert in der Straße von Hormus – USA widersprechen Iran
Eine unabhängige, nicht an einer Kriegspartei hängende Quelle fehlt vollständig: Alle Angaben stammen entweder von den iranischen Revolutionsgarden oder vom US-Militär. Wer Eigner der „El Gaia“ ist, unter welcher Flagge sie fuhr und welche Ladung sie transportierte, nennt keine der Quellen.
Rund ein Fünftel des weltweit verschifften Öls passiert normalerweise die nur etwa 30 Kilometer breite Straße von Hormus. Wer sie kontrolliert, hat einen Hebel auf die globale Energieversorgung und die Preise. Der Iran hat Teile der Meerenge vermint und eine nördliche Route entlang seiner Küste zur einzigen sicheren Passage erklärt, für die er Gebühren verlangt.
Ob Mine oder Drohne – beide Versionen nützen ihren Urhebern: Teheran untermauert den Anspruch, die Meerenge zu kontrollieren, Washington zeichnet den Iran als Angreifer auf ein bereits wehrloses Schiff. Auffällig ist der Zeitpunkt. Nur kurz vor der Meldung wurde das für Montag geplante Golfstaaten-Treffen zur Straße von Hormus abgesagt.