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Foto: New York Times

Welt·10. September 2026

Explosion in Waffenlager bei Sarmada in der Provinz Idlib tötet 14 Menschen

Bei der Explosion eines Waffenlagers nahe Sarmada in der syrischen Provinz Idlib sterben mindestens 14 Menschen, elf weitere werden verletzt.

Bei der Explosion eines Waffenlagers im Nordwesten Syriens sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere wurden verletzt, wie das syrische Gesundheitsministerium mitteilte. Das Lager lag nahe der Ortschaft Sarmada in der Provinz Idlib.

Sarmada liegt rund 45 Kilometer von der Stadt Idlib entfernt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums diente die Anlage der Lagerung von Waffen. Die örtliche Gesundheitsbehörde sprach von einer vorläufigen Bilanz. Syrien ist nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg mit nicht explodierter Munition übersät.

Sicherheitskräfte sperrten die Straßen zum Gebiet Burj al-Nimra an der Verbindung nach Sarmada ab. Einsatzkräfte des Zivilschutzes und des Syrischen Roten Halbmonds suchten weiter nach Verschütteten unter den Trümmern. Nach Angaben von Helfern wird in Syrien im Schnitt alle sechs Stunden ein Mensch durch Kampfmittelreste getötet oder verletzt. Das betroffene Lager diente offenbar dem Einsammeln von Waffen und Kriegsüberresten.

Was die Explosion auslöste, blieb zunächst offen. Die Suche nach Überlebenden dauerte an. Der Vorfall verweist auf die Gefahr, die von den Altlasten des Krieges auch nach dem Ende der Kämpfe ausgeht.

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Was fehlt

Was die Explosion auslöste und wer das Lager betrieb, geht aus den Quellen nicht hervor.

Redaktionelle Einordnung

Syrien zählt nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg zu den weltweit am stärksten mit Blindgängern und Kampfmittelresten belasteten Ländern. Deren Beräumung gilt als Voraussetzung dafür, dass Vertriebene sicher in ihre Heimatorte zurückkehren können.

Um die Ecke gedacht

Das Lager diente nach den Berichten dem Einsammeln von Kriegsmunition. Ausgerechnet der Versuch, die Altlasten des Krieges zu beseitigen, forderte damit neue Opfer.